Monatsausklang Oktober: introducing autotext

Lyrik und Musik: das passt von jeher ... nicht nur als Text beim Lied, sondern auch als Klangrahmen und Rhythmus für Vorträge. Dennoch ist es außergewöhnlich, was die Essener Band autotext aus eigenen und fremden Gedichten macht.
Es sind nicht einfach Lieder, sondern kunstvoll gebaute Klangräume: die Texte geheimnisvoll-verrätselt bis amüsant-satirisch; der Gesang von Frontmann Mick Hanses mitreißend-charismatisch, die Musik eigenwillig - da ein wenig Folk, dann eine Anleihe aus dem Klezmer, eine Drehung zum Funk, groovend ... immer rein akustisch instrumentiert mit Geige, Cello, Mandoline, Gitarre, Dobro, Percussion, Lyra, Glockenspiel und Melodica.
Wir freuen uns über alle Maßen die Band autotext beim Monatsausklang Oktober dem Wuppertaler Publikum erstmals vorstellen zu können.
Neben ihren Songs wird es auch Gedichte zu hören geben, verfasst und vortragen von Autorinnen und Autoren des Literatentreffens Wuppertal.

Mehr Informationen zu autotexthttps://autotext.jimdo.com/

Termin: Donnerstag, 26.10.2017, 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Ort: Lounge, Café Ada, Wiesenstraße 6, Wuppertal

Eintritt frei

LITronsdorf: "Natürlich menschlich" am 14.10.2017

Bei der LITronsdorf 2017 ist das Literatentreffen Wuppertal nicht nur mit mehreren Einzellesungen (Übersicht siehe hier) sondern auch mit einer Gemeinschaftslesung ausgewählter Mitstreiterinnen vertreten: Helga Zisselmar, Sibyl Quinke und Stefan Mettler lesen am kommenden Sonnabend unter dem Motto  "Natürlich menschlich" eine Reihe unterhaltsamer Alltagsgeschichten. Der literarische Blick und Ton der drei ist dabei denkbar unterschiedlich - mal analytisch-kriminalistisch, mal detailliert-einfühlsam und mal voller Humor. Gleichermaßen aber begeistern ihrer Geschichten und ihr Vortrag mit Hintergründigkeit, Biss und Empathie.
Insofern laden wir hiermit gerne und nachdrücklich zu diesem literarischen Highlight ein: 14.10.2017, 16.00 Uhr im Literaturfreundehaus Ronsdorf (Luhnsfelder Höhe 7).

LIT.ronsdorf 2017: Wir sind dabei

Am letzten Sonnabend (30.09) ist - inzwischen zum 11. Mal - die LIT.ronsdorf gestartet. Wieder mit einem vielfältigen Programm verantwortlich organisiert vom Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein (siehe HIER).
Auch das Literatentreffen ist wieder mit Einzel- und Gemeinschaftslesungen beteiligt: Das folgende Bild gibt einen Überblick über alle unsere Events.


Das Literatentreffen beim Lesefestival "Der Berg liest"

Der Wuppertaler Ölberg ruft wieder einmal wieder alle Anwohnerinnen und Anwohner dazu auf, am 1. Oktober 2017 die Wohnzimmer zu öffnen und die Kneipen, Läden und Plätze zu füllen, um sich gegenseitig etwas Vorzulesen ... seien es Lieblingsgeschichten aus dem Bücherregal oder selbst Geschriebenes.

Für das Literatentreffen  ist dieser Aufruf Chance und Verpflichtung zugleich: Schließlich sind wir auf dem Ölberg selbst zu Hause - im "Treffpunkt" am Otto-Böhne-Platz.

Hier also unser Programm - zum einen im "Treffpunkt" selbst (ab 17.00 Uhr) und zum anderen auch in Einzellesungen hier und da auf unserem Berg.

Im "Treffpunkt" (Marienstraße 51, Ecke Gertrudenstraße) lesen:
  • 17.00 Uhr: Hella Matelsky & Erika Schneider - Geschichten, selbstgemacht & selbstgelesen
  • 17.30 Uhr: Dirk Steinert -  Castello: Seltsame Dinge geschehen
  • 18.00 Uhr: Andreas Hahn - Eigene Texte
  • 18.30 UhrArndt Kremer & Isabelle Daguin - Zu zweit Gedichte 
  • 19.00 Uhr: Miriam Schäfer - Hinter den Dingen - Phantastische Geschichten
  • 19.30 Uhr: Reinhard Clement - Wortspielereimen
Ab 20.00 Uhr gibt es dann wieder unsere große Gemeinschaftslesung im Treffpunkt - diesmal zum Thema "Wuppertal first". Moderiert von Reinhard Clement gibt es dann Geschichten und Gedichte mit Wuppertal-Bezug von Andreas Hahn, Martina Sprenger, Arndt Kremer, Isabelle Daguin, Stefan Mettler, Matthias Rürup, Dirk Steinert & Miriam Schäfer.

Noch an anderen Orten lesen Andreas Hahn (14.00 Uhr im PopArt, Hochstr. 67, Kurzgeschichten) und Matthias Rürup (17.00 Uhr im Est-Est-Est Weinladen aus seinen "Igel-Gesängen").

Außerdem haben wir unser Heimatdomizil auf dem Ölberg für andere Lesegruppen geöffnet: so gibt es um 13.00 Uhr "Türkische Geschichten" und ab 15.00 Uhr stellt sich neolith, die Literaturwerkstatt der Bergischen Universität vor.

Mehr Infos zum Lesefestival "Der Berg liest" gibt es unter folgenden Links:

Monatausklang im September: Alle wieder zu Hause?

Es hat schon Tradition – der September-Monatsausklang widmet sich literarisch dem Unterwegssein und Heimkommen - nun wo die Reisezeit des Sommers vorüber ist und die kälteren und kürzeren Tage schon fühlbar. Diesmal allerdings stellen wir uns dem Thema der vergangenen Reisen ganz grundsätzlich.

Die Wuppertaler Autorinnen Erika Schneider und Helga Zisselmar sind immer schon gerne verreist und haben rund um den Globus einiges erlebt. Zum September-Monatsausklang öffnen sie ihre Geschichtentruhe für ein Best-off aus überraschenden, verwunderlichen und kuriosen Eindrücken aus aller Welt.

Termin: Donnerstag, 28.09.2017, 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Ort: Lounge, Café Ada, Wiesenstraße 6, Wuppertal

Der Eintritt ist frei.

Vom Kümmern - Angelika Zöllner publiziert einen neuen Roman

Schon in unserer Jubiläums-Anthologie "Von allen etwas" hat Angelika Zöllner Einblick in ihre Erfahrungen beim wöchentlichen Besuch einer befreundeten Seniorin gegeben, die zunehmend dement und "schwierig" wird. In Form tagebuchartiger Notizen, genau beobachtend - literarisch feinsinnig - ohne Pathos, so schilderte Angelika ihre wechselnden Erfahrungen, die ihr das "Kümmern" einerseits schwer machten und andererseits immer wieder auch mit überraschenden, alltäglich-situativen Sinn füllten. Bewundenswert fanden wir Angelikas Gespür für gehaltvoll-lebendige Details und beglückend, die die Erzählung trotz allem durchziehend ehrlich-wahrhaftige Mitmenschlichkeit.
Jetzt ist dieser Bericht - wesentlicher umfangreicher und zu Ende erzählt - beim Berliner Beggerow-Verlag als Buch erschienen. Die Titel immer noch "Freitags gehe ich zu ihr", ISBN: 978-3-936103-57-1, Preis: 11,90 €.

In Wuppertal zu kaufen gibt es das Buch schon im lokalen Buchhandel (Glückbuchladen, von Mackenensen); Online bestellt werden kann es direkt beim Verlag per Mail an:  beggerow [a] web.de

Hier der Klappentext des Buches: "In einer Zeit, in der alte Menschen nicht einmal Weihnachten nach Hause geholt werden, in einer Zeit, in der BesucherInnen ausbleiben, wenn der Pflegezustand zunimmt, in einer Zeit, in der Hoffnung an Boden verliert, macht die Autorin sich auf den Weg. Freitags geht sie zu ihr, später auch an anderen Tagen. Frau A., einst bekannte Frau der lokalen Kunstszene, wird bettlägerig. Irgendwann kommt niemand mehr außer der engelhaften Nachbarin und dem engagierten Pflegepersonal eines privaten Dienstes. Auch hat die Pflegebedürftige ihre Launen. Selbst die Autorin unterbricht eine Weile, um ihre Besuche dann wieder aufzunehmen. Und es gelingt. Von zartem Händedrücken bis zu ausführlichen Antworten glückt so manches, auch wenn am Ende fast nur Singen der altbekannten Lieder möglich ist. Behutsam wird beschrieben, nicht gedeutet, was die Sterbende in ihren Zwischenreichen manchmal wahrnimmt und schwer erklärbar ist. Die Welt flieht vor dem Sterben, vor Krankheiten. Manchmal findet sich jemand, der unsere Spuren sucht..."

Dass Angelika mit ihrem Buch ein aktuelles gesellschaftliches Thema anspricht, dokumentiert sich nicht zuletzt in dem Ort und Zeitpunkt der geplanten Buchpräsentation: Offiziell vorgestellt werden soll es im Rahmen der TEA-Jahrestagung vom 11.10. bis 14.10.2017 in Berlin, die sich - in Kooperation mit der Uni Wien dem Thema Sorge Kultur stellt. Das TEA ist das Berliner Tagebuch- und Erinnerungsarchiv - siehe hier: http://www.tea-berlin.de/

Einladung zur Mutprobe - der Monatsausklang im August

Im August wird der Monatsausklang zur Mutprobe – einmal für das Publikum, das diesmal literarisch aufgefordert wird, dahin hinzusehen, wo es wirklich weh tut: auf kindliches Leid. Der Wuppertaler Autor Andreas Hahn liest Auszüge aus seinem Roman „Hungerkind“ und stellt sich der Diskussion.
Im zweiten Teil des Abends hingegen dürfte die Mutprobe für den Autoren eine größere sein: Matthias Rürup wird ausgewählte Lieder aus einer ausgesprochen frühen literarischen Schaffensphase präsentieren, als er, achtzehnjährig, inspiriert durch Musicals wie Linie 1 eine eigene Rockoper verfasste, die – womöglich zu Recht – noch nie aufgeführt wurde.
Musikalisch wird sich der Wuppertaler Singer-Song-Writer Christian Surrey mit eigenen Liedern einbringen.

Termin: Donnerstag, 31.08.2017, 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Ort: Lounge, Café Ada, Wiesenstraße 6, Wuppertal

Der Eintritt ist frei.